Die Zeitungen berichten darüber seit Monaten ohne Unterlass: Die Untere Lobau, ehemals ein Juwel des Nationalparks Donau-Auen, verlandet und vertrocknet.

Wie konnte es so weit kommen? Was steckt wirklich dahinter?

Der Gewässerökologe Univ. Prof. Thomas Hein, Leiter des Wissenschaftlichen Beirates des Nationalparks Donau-Auen, setzt sich mit der Situation seit Jahrzehnten auseinander.

Nach einem Impulsvortrag mit den eindrücklichsten Bildern des Sommers und des beginnenden Herbstes stellt er sich den Fragen des Publikums und erläutert, was in der medialen Berichterstattung nicht oder kaum erwähnt wird – etwa die Chancen auf eine umfassende Renaturierung, die wahren Auswirkungen auf die Tierwelt, die zahlreichen nicht-verwirklichten Lösungsvorschläge oder die Aussichten für die unmittelbare Zukunft.

Davor legt Manfred Christ vom „Verein der Freunde des Haus des Meeres“ kurz die Ausgangslage dar:

Wie weit reicht die Lobau nach Niederösterreich und gehört doch zu Wien? Woher kommt das Wasser, mit dem die Obere Lobau gespeist wird? Wo liegen die Brunnen des Grundwasserwerks? Wer ist wofür zuständig? … und anderes mehr.

Thomas Hein ist „hauptberuflich“ Leiter des Instituts für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur.

Manfred Christ setzt sich seit zehn Jahren im Rahmen des Vereins „Lobaumuseum“ für die Rettung der Lobau ein.

Fotos: Daniel Pelz (Porträt), Kurt Kracher (Titelbild), Robert Kinnl (Wasserstandsmesser)

18.30 Uhr, Saal im 10. Stock
Anmeldung erforderlich.
Bitte Anzahl der Personen angeben!

Per E-Mail kolar.evelyn@gmail.com
oder telefonisch: 0664 121 7427

Vereinsmitglieder sind nach Vorweisen des Mitgliedsausweises zum kostenlosen Eintritt berechtigt.

Gästen ist es möglich, ab 17.30 Uhr eine vergünstigte Abendkarte (€ 16,00 statt 23,50) für das Haus des Meeres zu lösen, den Zoo zu besichtigen, und ab 18.30 Uhr – nach rechtzeitiger Anmeldung – den Vortrag zu besuchen.

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